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Herausforderungen
unserer Zeit wie zum Beispiel Bevölkerungsdynamik,
ethnische Konflikte, zunehmende Globalisierung, sich verschärfende
globale Disparitäten, Migration, Umweltprobleme,
Verschwendung von Ressourcen bedürfen einer Lösung
und erfordern das volle Engagement der gegenwärtig
jungen und der erwachsenen Generationen.
Zum
Verständnis unserer komplexen Welt ist eine ganzheitliche
Betrachtungsweise notwendig, um die Vernetzung von Natur,
Ökologie, Ökonomie, von sozialen, politischen
und kulturellen Bedingungen aufzuzeigen und das Zusammenwirken
Raum prägender Faktoren und Prozesse zu erkennen.
Gemäß dem Bildungsauftrag vermittelt, entwickelt
und fördert der Geographieunterricht die notwendigen
Kenntnisse, Kompetenzen und Einstellungen. Fachorientiert-systematisches
und fachübergreifend-integratives Arbeiten müssen
sich hierbei ergänzen.
Der Geographieunterricht fördert topographisches
Orientierungswissen und Kenntnis räumlicher Ordnungsraster
zur Standortbestimmung, zur Orientierung auf der Erde
und zur Einordnung geographischer Objekte. Außerdem
fördert er Kenntnis und Verständnis unterschiedlicher
Raumwahrnehmung und Raumbewertung, um Räume und Probleme
mehrperspektivisch zu sehen und analysieren zu können.
Die Schülerinnen und Schüler erlangen Kenntnisse
von natürlichen und kulturellen Gegebenheiten in
verschiedenen Regionen der Erde, um diese hinreichend
zu charakterisieren, und erhalten dadurch ein ganzheitliches
Verständnis von Lebensräumen.Sie
erlangen Kenntnis und Verständnis von grundlegenden
physisch-geographischen und geologischen Prozessen auf
der Erde sowie von kosmologischen Erscheinungen.
Zu
den weiteren Zielen des Geographieunterrichtes zählen
Grundkenntnisse von soziökonomischen Systemen wie
Landwirtschaft, Industrie, Dienstleistungswirtschaft,
Energiewirtschaft, Kommunikationswirtschaft, Freizeit
und Tourismus, Wasserwirtschaft und Verkehrssystem. Um
ein Grundverständnis für die Wirtschaft zu fördern,
werden ökonomische Fragestellungen und Problemkreise
einbezogen. Schülerinnen und Schüler kennen
und reflektieren zudem grundlegende Wirtschaftsstrukturen
und -prozesse und die sich daraus ergebenden Raumstrukturen
und raumwirksamen Prozesse unter Berücksichtigung
von Interessenkonflikten und ungleicher Entwicklung. Im
Sinne einer interkulturellen Erziehung lernen sie Lebens-
und Wirtschaftsweisen von Völkern sowie
auf der Erde kennen und schätzen, erkennen die Gleichwertigkeit
von Völkern an und üben sich in Toleranz und
Verantwortung.
Die
Schülerinnen und Schüler erfahren die Erde als
eine nicht vermehrbare Lebensgrundlage und zeigen Verantwortung
für deren Zukunftssicherung. Hierzu bedarf es entsprechender
Verhaltensweisen, um an einer nachhaltigen Entwicklung
in der Einen Welt mitwirken zu können. Auch gilt
es Instrumentarien der Raumplanung zu kennen, um die Gegenwart
zu erschließen und die Zukunft zu planen. Der Geographieunterricht
soll Schülerinnen und Schülern helfen, im privaten,
beruflichen und öffentlichen Bereich verantwortungsvoll
zu handeln.
(Aus
dem Bildungsplan Geographieunterricht am Gymnasium.)
Projekte
und Exkusionen wie Reisen an die Ostsee
(Oberstufe) und in die Alpen
(Klassenstufe 6) ergänzen den Unterricht an der Schule.
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