St. Agnes    auf der Sternwarte Stuttgart

 

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Klar ist, dass zu NWT Ausflüge zum Unterricht dazugehören. Es war wieder einmal so weit:
Wir waren auf dem Weg zur Sternwarte Stuttgart. Diese liegt auf der Uhlandshöhe.
Wir trafen uns in der Schule und liefen dann den ganzen Weg zur Sternwarte hinauf. Und wie es sich für eine Sternwarte eben gehört liegt sie auf einem Berg, bessergesagt auf einem ziemlich hohen Hügel. Um nach oben zu kommen, mussten wir viele Treppen hochlaufen. Als wir oben waren, hatten wir noch etwas Zeit. Und fast wie gerufen, war da eine lang Rutsche. Das haben wir dann natürlich voll und ganz ausgenutzt.
Vor der Sternwarte trafen wir dann auch noch den Rest von unserer Klasse, die gemütlich mit dem Auto hochgefahren sind. Nun war es auch einigermaßen dunkel und wir sahen die ersten großen Sterne und einen ganze großen, der aber nicht so stark leuchtete. Was war das wohl? Auf jedenfall kein Flugzeug!

Als wir oben waren (in der Sternwarte) wurde ein Teleskop aufgebaut.

Da wir natürlich keine Weicheier sind waren wir draußen auf der Terrasse. Und es war doch ein bisschen kühl. Noch ein großes Fernglas, dass auf den Mond gerichtet war und es ging los.

Der Mond war so groß, dass man geblendet wurde, wenn man durchsah. Man konnte hervorragend die Mare und die Krater des Mondes sehen.

Durch das große Teleskop haben wir zuerst die Venus gesehen. Danach folgte noch der Mars, der Doppelstern von dem Sternbild Zwillinge (Kastor) und der Saturn.
Die Venus war ganz bunt (das lag aber am Glas der Linsen), der Mars so rot wie in den Büchern abgebildet ist.
Mit dem Teleskop sahen wir den Doppelstern sehr gut.

Aber am besten war der Saturn. Man sah ihn durch das Teleskop mit seinen Ringen und einen seiner Monde.
Einfach wie im Bilderbuch. Der Saturn weiß und der Hintergrund blau beziehungsweiße schwarz. Perfekt!

Am Ende durften wir noch schnell iin die Kuppel, wo das große Teleskop steht. Das lustige an der Kuppel ist, dass sie sich gegen die Erdrotation gedreht hat, sonst wäre das Beobachtungsobjekt ja irgendwann aus dem Blickwinkel verschunden, obwohl er sich nicht bewegt. Dies konnten wir nämlich sehr gut am Mond sehen, denn am Anfang war er in der Mitte unseres Sichtfeldes im Fernglas, am Schluss nur noch am Rand. Danach gingen alle nach Hause. Wieder war ein wunderschöner Abend vorbei, an dem wir sogar noch mal etwas gelernt haben. Und wir freuen uns auch alle auf den nächsten Ausflug.

Bericht: Stefanie Schmid 8b

Leitung: Eveline Kolatschek

 

 

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