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Ein
wichtiges Ziel unserer Schule ist es, unseren Schülerinnen
zu helfen „ihren Weg“ im Leben zu finden.
Ganz entscheidend dabei ist es natürlich auch,
sich für den geeigneten Beruf zu entscheiden. Um
hier den Horizont von vornherein zu erweitern, wollen
wir ihren Blick auch auf weniger typische Frauenberufe
lenken. Dazu laden wir jedes Jahr Ingenieurinnen und
Unternehmerinnen in unsere Schule ein, um den Schülerinnen
aus den Klassen 11 deutlich zu machen, dass auch technisch
orientierte Berufszweige nicht nur Männern offen
stehen.
Im
Jahr 2007 hatten wir eine Ingenieurin zu Gast, nämlich
Frau Sonja Neubert von der Fa. Siemens.
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Wie
im letzten Jahr hatten wir diese Begegnung in Zusammenarbeit
mit dem „Steinbeis Transferzentrum für Unternehmensentwicklung“
an der Hochschule Pforzheim durchgeführt, das im
Auftrag des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg
arbeitet:
„Die
Sensibilisierung von Schülerinnen für technische
Berufe ist ein wichtiger Schwerpunkt der Initiative
„Frau im Job“ im Wirtschaftsministerium
Baden- Württemberg. Angesichts der Vielseitigkeit
der Ingenieurberufe, der guten Beschäftigungsaussichten
und der attraktiven Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten
können technische Berufe auch besonders für
Mädchen interessante Perspektiven bieten.
Mit dem Projekt "Zukunft Technik – Schülerinnen
treffen Ingenieurinnen" sollen Mädchen zu
einer "untypischen" Studienwahl ermutigt und
über das spannende Berufsfeld der Ingenieurin informiert
werden. Dass sich so wenige junge Frauen für
ein technisches Studienfach entscheiden, hat vielfältige
Gründe. Häufig schließen Mädchen
ein Ingenieursstudium von vornherein von ihren beruflichen
Überlegungen aus, ohne genaue Vorstellungen über
Tätigkeitsfelder und Arbeitsbedingungen von Ingenieurinnen
zu haben.
An dieser Stelle setzt das Projekt an und möchte
den Schülerinnen über die Auseinandersetzung
mit dem Thema und der persönlichen Begegnung mit
einer Ingenieurin neue berufliche Möglichkeiten
aufzeigen und Anregungen für die Berufsorientierung
geben. Konkret sollen dabei "Vorurteile und Hemmnisse
gegenüber dem Ingenieurberuf abgebaut werden, ein
realistisches Berufsbild vermittelt werden, die Voraussetzungen
für eine technische Berufswahl beleuchtet und Mut
für eine berufliche Zukunft als Ingenieurin gemacht
werden.“ (Dr. Bettina Dengler vom Wirtschaftsministerium).
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Nachdem
die Schülerinnen im Vorfeld Informationen
über den Ingenieursberuf erhalten hatten,
und Frau Neubert ihre Tätigkeit als Ingenieurin
vorgestellt hatte, durften die Schülerinnen
ihre Fragen stellen. Einen Schwerpunkt bildete
dabei auch die Frage nach der Vereinbarkeit von
Beruf und Familie, eine Frage, die auch aktuell
in unserer Gesellschaft heftig diskutiert wird.
An
dieser Stelle möchte ich mich noch einmal
ganz herzlich bei Frau Neubert bedanken. Durch
ihre engagierte Mithilfe haben unsere Schülerinnen
aus erster Hand einen Einblick in diesen Berufszweig
erhalten, und können so ihre Berufswahl später
bewusster treffen.
Rudolf Hug
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