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SOFIA Stratosphären Observatorium für Infrarot-Astronomie

Das Forschungsflugzeug ist vom 19. bis 21.9.2011
in Stuttgart. Schülerinnen des Neigungskurses Physik
hatten Gelegenheit zu einer Besichtigung.

Für drei Tage ist das Flugzeug mit dem Infrarotteleskop SOPFIA und dem Infrarotspektrometer GREAT zu Gast im Stuttgarter Flughafen. Der Neigungskurs Physik hatte die Gelegenheit zur Besichtigung des Flugzeugs mit seinen astronomischen Instrumenten und Gelegenheit zu Gesprächen mit den Wissenschaftlern.

Bei einer Führung wurde den Schülerinnen die Organisation und der Ablauf eines Forschungsfluges, der Aufbau und die Funktion des Teleskops und des Spektrometers erklärt.

SOFIA ist ein Gemeinschaftsprojekt der NASA und der DLR. Hierfür wurde eine Boeing 747 SP umgebaut. Im den hinteren Teil wurde ein 17 t schweres 2,7 Meter-Teleskop eingebaut. In einer Flughöhe von 14 km bei einer Fluggeschwindigkeit von 900 km/h können Astonomen damit bei geöffneter Luke junge Sterne und Planetensysteme beobachten. Der Wasserdampf in unserer Atmosphäre unterhalb der Stratosphäre absorbiert die aus dem All stammende Infrarotstrahlung. In der Stratosphäre können die Wissenschaftler diese "sehen".

Der Anteil des Lichtes, den wir Menschen mit bloßem Auge sehen, zeigt nur einen Bruchteil des Universums. Das Sternbild des Orions zeigt im infraroten Licht gigantische Wolken aus heißem, dichten Gas und Staub, in denen junge Sterne entstehen, die im sichtbaren Licht nicht zu sehen sind. Sichtbares Licht kann diese Wolken nicht durchdringen. Mit Hilfe des Infrarotobservatoriums können Forscher Zeuge der Geburt neuer Sterne werden. Auch weit entfernte, junge Galaxien werden von den Wissenschaftlern untersucht, deren Licht durch die Fluchtgeschwindigkeit der Galaxien so gedehnt wird, dass seine Farbe in den infraroten Bereich verschoben ist.


Wir danken den Mitarbeitern von SOFIA für die freundliche und informative Führung durch das Flugzeug und die Ausstellung am Stuttgarter Flughafen.

(Eveline Kolatschek)

 

 

 

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