St. Agnes     Telenovelas


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Projekt „Mediengesellschaft“

 

 


Wir leben in einer Mediengesellschaft. Das bringt Chancen (z.B. konnte man sich noch nie zuvor so schnell und umfassend informieren), aber auch Gefahren (durch falsche Vorbilder, die z.B. bei Mädchen Magersucht und bei Jungs Gewalttätigkeit begünstigen können) mit sich. Deshalb ist es enorm wichtig, den Umgang mit Medien zu erlernen.

Einen breiten Raum in dieser Medienlandschaft nimmt das Fernsehen ein. Sehr viele sitzen häufig vor dem Fernsehgerät und übernehmen blind gezeigte Wertvorstellungen und Verhaltensnormen. Um hier nicht einer völligen Manipulation hilflos ausgeliefert zu sein, ist es wichtig, eine kritische Distanz zu wahren. Dies gelingt wohl am besten, wenn man einen Blick „hinter die Kulissen“ wirft.

Am Beispiel von „Daily soaps“ und „Telenovelas“ haben wir in diesem Projekt geschaut, wie Fernsehen gemacht wird.
Als äußerst kompetente Leiterin des Projekts konnten wir Frau Martina Arnold (eine ehemalige St. Agnes-Schülerin), gewinnen. Von der echten Drehbuchautorin, die an der ZDF-Telenovela „Wege zum Glück“ mitgeschrieben hat, und eigens aus Berlin angereist ist, konnten unsere Schülerinnen „aus erster Hand“ erfahren, wie Telenovelas entstanden, wodurch sie charakterisiert und wie sie aufgebaut sind.
Nach dieser theoretischen Einführung und einem Besuch in einer Stuttgarter Film-Schule wurde es dann ernst: Die Schülerinnen entwarfen selbst die Idee für eine eigene Story, erfanden die handelnden Personen und gaben ihnen Namen. In Gruppen aufgeteilt schrieben die Schülerinnen dann Szenen ihrer Mini-Telenovela, spielten und filmten diese schließlich. Typischerweise wurden Intrigen und Lebenslügen aufgedeckt, aber auch der großen Liebe zum Sieg verholfen!
Die Schülerinnen haben dabei nicht nur viel über das Fernsehmachen erfahren, sondern hatten natürlich auch einen Riesenspaß, wie auf den Fotos zu sehen ist.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei Frau Arnold für ihre engagierte „Aufklärungsarbeit“ bedanken, durch die die Teilnehmerinnen in Zukunft das im Fernsehen gezeigte sicher wesentlich besser einschätzen können.

Rudolf Hug

zur Bildergalerie hier entlang!

 

 
   

 

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