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Unsere Theater-AG präsentierte am 20.5. und 21.5.2010:


"Currywurst mit Pommes"

von Frank Pinkus und Nick Walsh

Ein Schauspiel über die Dynamik an einer Raststätte am Rande einer deutschen Autobahn.

Bearbeitung und Regie: Juliane Vollmer

         

Dieses Stück handelt nicht von einer delikaten Speise, sondern von einer Raststätte am Rande einer deutschen Autobahn. Penny (Penelope) Schwarz hat auf einem Parkplatz eine Bude aufgemacht, eine kleine Raststätte mit dem Namen "Hansibar". Keine der dort rastenden Reisegruppen hat etwas mit einer anderen gemeinsam und dennoch gehören sie auf eine bestimmte Art und Weise zusammen.

Es ist wie in einem Bilderbuch, in dem viele verschiedene Charaktere geschildert werden. Hier trifft sich arm und reich, jung und alt, geizig und gütig, hilfsbereit und ignorant, lässig und streng, schüchtern und mutig.

Der Freiheit von Frank Pinkus und Nick Walsh, den Autoren des Stücks, waren keine Grenzen gesetzt und zusätzlich schenkten wir diesem Stück ein bisschen von uns selbst.

"Wie in einem Traum macht das eine Sinn und das andere nicht,
und doch bildet beides zusammen Realität ab."
                                                                                        Keith Haring

Seit Herbst 2009 trafen sich die Schülerinnen jeden Montagnachmittag um dem Werk immer ein Stückchen näher zu kommen. Dabei gab es sowohl große Schwierigkeiten als auch wunderschöne Glücksmomente.

Eine der größten Schwierigkeiten war das Werk als "Ganzes" sehen zu können. Im Textbuch sind ca. 70 Rollen angegeben, jede Szene beinhaltet eine Gruppe Reisender, die kaum etwas mit den anderen gemeinsam haben. Somit schweben sie ein wenig in der Luft und haben keinen direkten Aufhänger so wie in den meisten Theaterstücken, die durch ihre aktiven Hauptrollen einen deutlichen roten Faden besitzen.
Eine weitere Schwierigkeit war, dass jede Gruppe Reisender, die jeweils einen deutlichen Unterschied zur nächsten Gruppe darstellen muss, zusätzlich die Spannung aus der vorherigen Szene weitertragen können muss. Das alles erfordert ständige Wiederholung der einzelnen Szenen. Aus ständiger Wiederholung folgte Veränderung, Detailgenauigkeit und letztlich Glücksmomente, in denen es einfach nur Spaß macht den Schülerinnen zuzusehen, wie sie kreativ einzelne Charaktere gestalten und dem Stück ihren eigenen Charakter verleihen.

Es spielten mit:
Katharina Bach, Henry Ledig, Sina Kindermann, Rebecca Steidle, Charlotte Friedrich, Louise Holzinger, Cecilia Atz, Maren Lüther, Annika Hubel, Katharina Haag, Carola Endler, Jasmin Joas, Claire Janka, Friederike Windhab, Nadine Schmid, Jessica Reckhaus, Katharina Zimmermann, Friederike Schroeter, Lea Wehrmann, Ann-Sophie Volle, Denise Lemmer, Elisa Aubermann, Juliane Vollmer.

Bühnenbild und Technik: Rebecca Steidle, Annika Hubel
Plakate: Rebecca Steidle
Fotos: Friderike Windhab.

           

 

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