Der
Herbst liegt über Stuttgart und es drängt die Menschen
in den Park.
Hier treffen alle Generationen und Weltanschauungen aufeinander.
Das läuft nicht ohne Reibereien ab.
In unserer
Produktion haben wir uns mit dem Thema „Gegensätze“
beschäftigt und unser Stück „Begegnungen im
Park“ genannt. Hier trafen all jene aufeinander, die sich
ansonsten möglicherweise nicht begegnen würden. Schade
eigentlich, denn jede Figur hat ihre Besonderheit. Sicherlich
liegt der Reiz für die Bühne in der Übertreibung,
aber so oder so ähnlich könnte es im Park durchaus
zugehen.
Über Kinder und Haustiere zum Beispiel kommt man schnell
miteinander ins Gespräch – und gelangt zu völlig
neuen Erkenntnissen, wenn man dafür hellhörig genug
ist. Wie unterschiedlich verschiedene Altersstufen einen Marienkäfer
betrachten, kann einen schon verblüffen. Wenn dann auch
noch der VfB gewonnen hat, ist das des einen Leid und des anderen
Freud. Auch der Kunst wurde im Park gefrönt – in
verschiedener Hinsicht. Interessant ist es auch immer, Eltern
zu lauschen, die ihre Kinder miteinander vergleichen. Man glaubt
ja gar nicht, zu welch wunderbaren Leistungen die kleinen Geschöpfe
nach Meinung der Eltern in der Lage sind. Vor allem der Vergleich
mit den real erscheinenden Exemplaren fällt dann doch sehr
interessant aus… Abrupt beendet wurde die Idylle im Park
von einem Räumkommando. Die alle Szenen verbindende Parkbank
steht an ungünstiger Stelle. Wirft Stuttgart 21 seine Schatten
voraus?
Wir
danken allen, die uns mit ihrem Besuch unserer Aufführung
erfreut haben.
Die Theater-AG
der Unter- und Mittelstufe