Unsere
"Girl's Days der besonderen Art" konnte
unsere Schule am 13. April 2011, gemeinsam mit dem
Ditzinger Maschinenbauunternehmen TRUMPF
in eine Form bringen, die Girls' Days länger
andauern lässt als nur eine Saison.
Frau
Dr. Leibinger-Kammüller von TRUMPF und Sr.
Iris Rederer vom Mädchengymnasium St. Agnes
unterzeichneten einen Kooperationsvertrag für
zukünftige Projekte. Unser gemeinsames Ziel
ist es, Mädchen für Technik zu begeistern
und ihnen Berufswege auch in technischen Berufsfeldern
zu öffnen.

Sr. Iris Rederer und Frau
Dr. Leibinger-Kammüller nach
Unterzeichnung des Kooperationsvertrages
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Technik
soll dem Menschen dienen. Weil uns Technik
das Leben erleichtert, leben wir in einer
sehr technisierten Welt. Manche Probleme
lassen sich mit Hilfe von Technik lösen.
Mädchen genügt es nicht, dass
Technik einfach nur funktioniert. Sie lassen
sich aber leicht für Technik begeistern,
sobald sie einen Sinn darin entdecken, der
nicht reiner Selbstzweck des technischen
Gegenstandes ist. So wie es Aufgabe des
laufenden Projektes war, sollen die Klassen
auch in Zukunft, eine soziale Einrichtung
finden, die ein durch Technik lösbares
Problem hat und dieses lösen.
Wir
haben gemeinsam mit TRUMPF und der Klasse
8d unserer Schule diesen Ansatz versucht
und waren erfolgreich.
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Erste Modelle
auf einem Tisch im Klassenzimmer.
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Die
Mädchen der Klasse 8d haben soziale Einrichtungen
nach einem noch nicht gelösten Problem
befragt und auch gefunden. Der "Förderkreis
krebskranke Kinder e.V." baut zur Zeit
das "Blaue Haus" im Herdweg 15. Das
ist ein Haus, in dem Familien während der
Behandlung ihrer an Krebs erkrankten Kinder
im Krankenhaus wohnen können.
Nun
baut die Klasse 8d eine Kugelbahn als technisches
Spielzeug für den Garten dieses Hauses
- eine Bahn mit etwa 50 m Kugellauflänge
gestaltet in einem Raum von etwa 1,30 m Länge
und Breite auf 1,80 m Höhe.
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Ideen
haben ist leicht und Phantasie hat die 8d
jede Menge. Aber die Ideen Wirklichkeit werden
zu lassen, hatte so seine Tücken. Die
Mädchen erarbeiteten über fünf
Wochen hinweg viele Entwürfe und zeichneten
diese. Dann bastelten sie zunächst Modelle
aus einfacher Pappe,
die
ein zweites mal aus Finnpappe gebaut, weiterentwickelt
und schon viel professioneller wurden. Die
Kugel rollt an den meisten Stellen tatsächlich!
Der
Funke ist übergesprungen!
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Die Kugelbahn aus Finnpapier,
der ganze Stolz der 8d |
Und der
Mathe- und Physikunterricht schlich sich auch noch
andauernd in die Projektstunden hinein: Satz des Pythagoras,
ähnliche Dreieicke, Winkelberechnungen, Sekanten,
Trägheitsgesetz, Gravitation, Impuls, Energieerhaltung,
Reibung, Hebelgesetze, schiefe Ebene!
Gemeinsam
mit Mitarbeitern der Ausbildungsabteilung von TRUMPF
produzieren die Schülerinnen nun das endgültige
Objekt aus rostfreiem Edelstahl in Ditzingen.
Wir freuen
uns schon darauf dem "Förderkreis Krebskranke
Kinder e.V. " die fertige Kugelbahn überreichen
zu können und zu sehen, wie Kinder im Garten
mit ihr spielen und sich selbst und die Zeit vergessen.

Wollen
Sie sehen, wie wir die vergangenen Wochen verbracht
haben, so klicken Sie hier!
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