St. Agnes            "Girls's Campus"

 

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Förderprogramm der Robert Bosch Stiftung

Das Projekt "Girls' Campus" ist ein Förderprogramm für Mädchen. Die Robert Bosch Stiftung veranstaltet dieses Projekt um ihnen die Naturwissenschaften und die Technik näher zu bringen. Es wurden rund 100 Schulen in Stuttgart und Umgebung angeschrieben. Von jeder Schule durften sich zwei Schülerinnen bewerben, da es nur 30 Plätze gab. Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr von unserer Schule zwei Mädchen, Linda Bondorf und Klara Ziegler an dem Förderprogramm teilnehmen dürfen.

Am Wochenende fuhren Klara Ziegler und ich (beide aus der 9b) mit der Stadtbahn zu unserem ersten richtigen Girls Campus Wochenende in der VHS Leinfelden.

Es sollte an den zwei Tagen einmal um Berufs- und Lebensplanung und am anderen Tag um Körpersprache gehen .Ich startete am Samstag mit meiner Berufs- und Lebensplanung.
Zu Beginn begrüßte uns Frau Frank und die Referentinnen der kommenden 2 Tage Frau Dr. Rosseln (Berufs- und Lebensberatung) und Frau Marika Röther ( Körpersprache) stellten sich vor.

Danach gab es ein paar Brezeln zur Stärkung und dann die Gruppeneinteilung (bei der ich und Klara in zwei unterschiedlichen Gruppen kamen) .In meiner Gruppe stellten wir uns dann mit Hilfe eines Plakats auf dem übliche Informationen, aber auch ungewöhnliche, wie Beruf der Eltern, eigene Berufswünsche und was man von den anderen Girls wissen möchte, standen.

Als wir uns dann besser kannten, sprachen wir über unsere Berufsideen und Möglichkeiten am derzeitigen und zukünftigen Arbeitsmarkt, es ging auch um unsere Talente. Die Referentin erklärte uns, dass es wichtig ist diese anzuerkennen, stolz darauf zu sein und sie richtig zu nutzen.
Sehr interessant fand ich, als Frau Rossellen uns 150 Berufsrichtungen, die man als Ingenieurin ausüben könnte, vorlas. Dabei nannte sie auch überraschende Arbeitsfelder wie zum Beispiel Kosmetik und Pflegeprodukte.

Nach einer kurzen Pause gab sie uns, um konkretere Berufsideen zu entwickeln, ein Arbeitsblatt mit ca. 250 Verben, von denen wir erst 30, dann 20 und schließlich nur noch die 10 wichtigsten und besten eigenen Fähigkeiten auswählen sollten.
Diese brachten wir dann in eine Reihenfolge und sammelten die Ergebnisse in einer Fähigkeitenpyramide.

Mit Hilfe meiner Pyramide überlegten sich die anderen Girls einen passenden Beruf für mich. Genauso machte ich mir Gedanken über die Möglichkeiten der anderen Mädchen. Aus den jeweils ca. 16 zusammengetragenen Berufsideen suchte jede die für sie stimmige heraus und überlegte sich 5 Vorteile dieser Arbeit.

Dann gab’s Mittagessen: ein großer Salat und Nudeln mit Soße im Restaurant nebenan.
Das Essen war lecker und wir hatten untereinander sehr viel Spaß.

Danach ging’s weiter. Wir sprachen über unsere Vorbilder und überlegten uns was wir an ihnen besonders schätzen. Daraus erstellten wir einen Plan wie und was wir uns bei unseren Vorbildern abgucken möchten.
Nach der Nachtischpause erstellten wir uns ein Stärkeprofil.
Wir beantworteten mehrere Fragen über unsere Hobbies, Stärken, Talente und Fähigkeiten.
Gleichzeitig ging es auch um Dinge die einem Spaß machen, leicht fallen oder für die man oft gelobt und geschätzt wird. Es war eine interessante Erfahrung, mal so offen über eigene Stärken nachzudenken und darüber zu sprechen, ohne sich hinter seinen Schwächen verstecken zu müssen.
Abschließend verfassten wir noch einige Fragen, die wir an den nächsten Girls' Campus Wochenenden den Ingenieurinnen stellen können.

Am nächsten Tag ging es mit Frau Marika Röther um unsere Körpersprache. Wir überlegten uns zusammen in welchen Situationen es nützlich ist, den Körper zu benutzen und was man auf diese Weise gut ausdrücken kann (z.B. Gefühle).
Wir besprachen woraus Körpersprache besteht: Gestik, Mimik, Haltung; Geruch , Stimme und Erscheinungsbild.
Zu zweit versuchten wir uns nur mit dem Körper zu unterhalten, was lustig aussah und letztlich doch einfacher als gedacht war.

Im Kreis sagten wir abwechselnd auf ganz viele verschiedene Arten das kleine Wörtchen „Ja“. Ich war ziemlich erstaunt, dass ein und das selbe Wort in Verbindung mit Körpersprache so unterschiedliche Bedeutungen bekommt.

Nach einer Pause gingen wir wieder zu zweit zusammen und arbeiteten an unserer Haltung ,wir mussten uns ganz locker hängen lassen, während die andere den Köpf hielt und über den Rücken strich und der Partnerin half sich Wirbel für Wirbel aufzurichten. Um mit der richtigen Haltung und einem Kissen auf dem Kopf durch den Raum zu gehen und zu seiner Größe zu stehen.

 

Anschließend schrieben wir uns gegenseitig Komplimente, die der Partnerin Kraft und Selbstsicherheit gaben, während sie sich möglichst überzeugend vor der ganzen Runde präsentierte.

Da wir noch Zeit hatten gab uns Frau Röther Stimmungen vor, die wir gemeinsam nachspielen sollten. Hier ein paar Kostproben:

schüchtern, unsicher :

stolz, mutig :


Als Abschluss schrieben wir noch an Frau Frank, Frau Röther und Frau Rosseln ein Feedback, damit sie für das nächste Girls Campus Jahr ihr Konzept nochmals verbessern können.
Am Sonntag um 16.00 Uhr verabschiedeten wir uns von allen neu gefundenen Freundinnen bis zum nächsten Mal.
Mir hat das Wochenende mit den anderen Girls sehr viel Freude bereitet. Außerdem habe ich sehr viele wichtige und bereichernde Eindrücke, Erfahrungen und Informationen gesammelt.
Ich danke der Boschstiftung, Frau Frank, den Referentinnen und den super netten Mädchen für das tolle Wochenende und freue mich auf das nächste!

Linda Bondorf

P.S. Über das nächste Wochenende am Samstag, den 14. November in Göppingen wird Euch und Ihnen dann Klara berichten.

Link zum Girl's Campus in Schwäbisch Hall

Link zum Girl's Campus Akustikforschung auf der Schillerhöhe

Link zum Girl's Campus am Fraunhofer-Institut Stuttgart

Link zum Girl's Campus an der Hochschule Esslingen

Link zum Girl's Campus in Leinfelden

Link zur Auftaktveranstaltung des Girl's Campus in der Villa Bosch in Stuttgart

Link zum letztjährigen Girl's Campus 2008/09

Link zum Girl's Campus 2007/08

http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/11121.asp

 

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