St. Agnes  SMV    Osteraktion

 

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Projekte 2010

Dieses Jahr sollen insgesamt vier Projekte unterstützt werden: drei Auslands- und ein Inlandprojekt.


1. Cleft-Kinderhilfe – für Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte in armen Ländern

Cleft heißt auf Englisch Spalte. Kinder mit Spalten von Lippe, Kiefer und/oder Gaumen werden in allen Ländern der Welt geboren. Allein in Indien z.B. kommen jährlich etwa
32 000 Kinder so entstellt zur Welt. Gerade in den armen Ländern ist eine solche Fehlbildung für die Kinder sehr schlimm.
Unbehandelt führen Spalten zu großen funktionellen Störungen: Die Kinder haben eine erschwerte Atmung bis hin zur Erstickungsgefahr. Es gibt Probleme beim Essen, beim Schlucken. Unterernährung ist nicht selten die Folge. Häufig kommt es auch zu einer chronischen Mittelohrentzündung, durch die gestörte Lüftung der Gehörgänge . Immer wieder führt das zur Taubheit. Zahlreiche Kinder haben große Probleme beim Sprechen, weshalb sie dann auch gar nicht erst eingeschult werden.
Aufgrund ihres entstellten Gesichts werden Kinder mit einer Spalte sozial ausgegrenzt oder sogar versteckt.
Die Cleft Kinderhilfe hat allein im letzten Jahr 3000 Kinder mit einer Spalte operiert. Bereits für 250 € kann mit der ersten Operation vor Ort diesen Kindern der Weg in ein normales, menschenwürdiges Leben geebnet werden. Die Cleft Kinderhilfe arbeitet dabei mit einheimischen Ärzten in vielen Ländern der Welt zusammen.

2. Hilfe für Straßenkinder in Cebu City, Philippinen (der Organisation Christ for Asia)

Trotz steigender Exportwirtschaft zählen die Philippinen bis heute zur Gruppe der Entwicklungsländer. Allein in Cebu City wird die Zahl der Straßenkinder auf über 200 000 geschätzt. Um sich ihr Überleben zu sichern werden viele von ihnen kriminell.
Die Kinder aus diesen Verhältnissen herauszuholen und ihnen ein Stück Kindheit zurückzugeben hat sich die deutsche Organisation „Christ for Asia“ zum Ziel gemacht.
Dafür hat sie verschiedene Projekte ins Leben gerufen wie zum Beispiel die „Feedings“ im „Outreach“. Wie der Name bereits verrät werden dabei wöchentlich bis zu 40 000 Kinder mit einer nahrhaften warmen Mahlzeit versorgt. Dafür kommen die Mitarbeiter von „Christ for Asia“ in sieben Brennpunktviertel von Cebu City. Doch das Essen spielt dabei nur eine vordergründige Rolle. In erster Linie soll es darum gehen den Kindern etwas zu vermitteln. So lernen sie Grundlegendes über ihren Körper und ihre Umwelt, können kreativ werden und medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Außerdem ist es der religiösen Organisation wichtig, mit den Kindern Lieder zu singen und Geschichten zu erzählen, die den Kindern Jesus Liebe zu ihnen nahezubringen soll. So lernen sie, ein Lebenssinn zu finden, der nicht auf den Überlebenskampf auf der Straße beschränkt ist.
Damit noch mehr Straßenkindern geholfen werden kann, will die Organisation ihre Zahl der Mahlzeiten auf 50 000 erhöhen. Dabei kann Ihre Spende helfen!


3. Kinderhospizdienst in Stuttgart und Böblingen

Schwerstkranke Kinder, die wissen, dass sie bald sterben werden, haben oft wenig Hoffnung. Eltern, die erfahren, dass ihr Kind nur noch kurze Zeit zu leben hat, verlieren den Halt. Kinder die schmerzlich erleben müssen, dass ein Elternteil gestorben ist, wissen kaum wie sie den Schmerz und der Trauer bewältigen können. Dies sind Menschen,die täglich mit dem Tod konfrontiert werden.
Es ist vorallem bei Kindern wichtig, dass diese offen mit dem Thema Tod umgehen und ihnen so die Angst vor dem sterben genommen wird. Das ist u.a eine Aufgabe des Kinderhospizdienstes St.Martin in Stuttgart. Kinder lernen trotz ihrer beschränkten Lebensdauer dass Leben zu genießen und zu schätzen. Da die Pflegung eines schwerkranken Kindes sehr intensiv und kraftraubend ist, werden die Eltern und Geschwisterkinder von den Mitarbeitern des Hospiz' unterstützt und entlastet. Oft kann durch Spenden auch der letzte Wunsch eines Kinder verwirklicht werden, wie z.B eine Reise.
Der Kinderhospizdienst versucht den kranken Kindern und deren Verwandten ein ebenso erfülltes Leben zu ermöglichen, wie einer Familie mit gesunden Kindern. Und dafür setzen sich ehrenamtliche Mitarbeiter Tag für Tag ein, damit bei diesen Menschen trotz des Schicksalschlags die Sonne etwas heller scheint…

4. (I)NTACT : Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen

Bei einem offiziellen Besuch in Benin im Jahre 1995 wurde Christa Müller erstmals mit der grausamen Tradition der weiblichen Beschneidung konfrontiert. Von der Ehefrau des damaligen beninischen Staatspräsidenten um Hilfe gebeten, begann sie, Spenden zu sammeln, um einheimische Initiativen gegen das grausame Ritual in Benin zu unterstützen. Anfang 1996 gründete Christa Müller dann die Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen - (I)NTACT e. V.
Zweck von (I)NTACT ist es, über das Problem der weiblichen Genitalverstümmelung zu informieren und diese eklatante Menschenrechtsverletzung zu bekämpfen. Weltweit sind rund 130 Millionen Frauen und Mädchen Opfer weiblicher Genitalverstümmelung.
Der Jahrhunderte alte Brauch wird von etwa 200 Völkern hauptsächlich auf dem afrikanischen Kontinent praktiziert. In fast allen betroffenen Ländern kämpfen heute kleine und große Organisationen mit Aufklärungskampagnen gegen die Beschneidung. (I)NTACT bietet diesen afrikanischen Organisationen finanzielle und organisatorische Unterstützung an und fördert bevorzugt jene, die bei ihren Aufklärungskampagnen direkt mit der Bevölkerung, also basisorientiert, arbeiten. Ehemalige Beschneiderinnen erhalten von (I)NTACT Kleinkredite zur Erschließung neuer Einkommensmöglichkeiten. Sie werden, wann immer möglich, in den Kampf gegen den alten Brauch miteinbezogen und können sich so ihr gesellschaftliches
Ansehen bewahren, das sie bis dahin durch ihren traditionellen Beruf genossen.


Spendenkonto: Osteraktion St. Agnes Gymnasium, Kto Nr. 240 000 3313,
BW Bank, BLZ 600 501 01

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